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Der Hof liegt im südlichsten Süden von Dänemark, ca. 10 km von der deutsch-dänischen Grenze entfernt, am Rande eines großen Wald- und Moorgebietes. Durch die Wiesen schlängelt sich die "Gejlå" und wer kaltes Wasser mag, kann im Sommer darin baden.

Zu Hof Egvad (dtsch.: Eichenwall) gehören 40 ha Land, auf denen 5 Pferde grasen, Korn angebaut und Heu gemacht wird. Neben Menschen und Pferden wird der Hof von Hühnern, Bienen, dem Hofhund und einigen Katzen bewohnt.

Laut Kirchenbuch hat es hier schon im Jahre 1345 eine Hofstelle gegeben und beim Pflügen hat sich schon so mancher Gruß aus alter Zeit gefunden, einmal sogar ein Brunnen.

Das älteste heute noch vorhandene Gebäude ist das alte "stuehus", es stammt aus dem Jahr 1773 und duckt sich unter einer riesengroßen Kastanie. Der ähnlich alte Schweinestall wurde 1977 durch ein zweites Wohnhaus ersetzt. Seitdem bewirtschaften Anna und Hans Beuschau den Hof.

Auf Hof Egvad sein heißt Stille, Vogelgezwitscher und Pferdeschnauben, höchstens mal gestört durch einen Traktor oder einen fernen Zug. Es riecht nach Wald und den hat man auch schon nach wenigen Metern erreicht.

Wendet man sich gen Westen, trifft man auf "Egvad Sø"- wir nennen dieses Gebiet auch "das kleine Moor". Es gehörte ursprünglich zum Hof dazu und ist heute Teil des Staatswaldes. Hier finden sich kleine Seen und kuschelige Pfade, im Sommer blühendes Wollgras, im Herbst feuerrote Gräser. Zu welcher Jahreszeit man aber auch herkommt, das kleine Moor wirkt immer ein wenig verzaubert ...