Wo auch immer ich gerade bin - ob im Wald, am Strand, auf dem Flohmarkt oder einfach auf der Straße - finde ich Dinge.
Sie springen mir ins Auge und ich nehme sie mit. Ein Stück buntes Papier, ein platt- gefahrener Knopf, eine Glas- scherbe.
Scheinbar nutzlose Dinge, die mich zu einer Bildidee inspirieren - sofort oder erst irgendwann - und für die ich einen
neuen Kontext erschaffe. Im Entstehungs- prozess entwickeln die Bilder Sinn und Tiefe - sozusagen ein innerer Dialog zwischen dem Bild und mir - und am Ende spiegeln sie mich und mein Leben.
Ich bin eine Finderin. Ich erfinde Bilder. Die Bilder erzählen Geschichten. |
Auch mit der Kamera finde ich.
Den besonderen Augenblick. Das Detail.
Farbästhetisches. Strukturschönes.
Gerne darf sich der Betrachter fragen was er da eigentlich sieht. |
Was ist das?
Die Idee ist 2004 in Köln entstanden und darf sich seitdem weiterverbreiten …
Es handelt sich dabei um Minikunstwerke im Format 54 x86 mm, die einlaminiert und für einen festgelegten Einheitspreis
von 10 € verkauft werden.
Der Flensburger Künstlerin Antje Fuchs ist es zu verdanken, dass die Idee 2010 dann auch in Flensburg umgesetzt wurde.
Mit einer ersten Ausstellung im April (5 Künstlerinnen waren dabei) und einer zweiten im Oktober (da waren es schon 32
Künstlerinnen und Künstler...).
Nun kann auch hier im Norden Kunst im Portemonnaie mitgeführt werden, im Café, im Zug, auf Partys oder wo auch immer gezeigt werden, gesammelt und getauscht. Im Netz habe ich einen schönen Satz dazu gelesen:
„Die akute Gefahr des eigenen Erwerbs schult das Interesse an künstlerischer Qualität“.
Und viel Spaß macht es außerdem!!
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